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Martin Spratte, Markus Schütz, Heiko Jesgarsz und Lars Ebert

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HNA 28. September 2007 – Warten auf grünes Licht

Warten auf grünes Licht

Fenster an der Wetterseite sind marode: Werner Rau, Fördervereinsvorsitzender Martin Spratte, Markus Schütz und Ortsvorsteherin Irmgard Schütz (von links). Fotos: Rose

Dittershausen. 56 Dittershäuser hängen in der Warteschleife: So sehen es zumindest Martin Spratte, Markus Schütz, Werner Rau, Lars Ebert und Heiko Jesgarsz. Sie alle sind Mitglieder eines neuen Fördervereins für die Alte Schule. Die Idee hatte Ortsvorsteherin Irmgard Schütz. 56 Menschen sind bislang in den Verein eingetreten. Auf grünes Licht warten die Dittershäuser jedoch seit neun Monaten: So lange liegt der Bauantrag schon in der Schublade des Stadtbauamtes.

Ziel ist es, das denkmalgeschützte Gebäude langfristig nicht nur zu erhalten, sondern vom Keller bis in den Glockenturm zu sanieren: “Es kann nur ein Weg der kleinen Schritte sein”, schätzt Werner Rau das Vorhaben realistisch ein. Martin Spratte, Vorsitzender des Fördervereins, sieht es optimistisch: “Bei der Neugestaltung des früheren Klassenraumes 2005 haben auch alle mitangepackt. Jetzt ist er ein Schmuckstück und wird von den Vereinen im Ort genutzt.”

Im Nebenraum sieht es aber nach wie vor übel aus: Nach einem Wasserschaden musste der Fußboden teilweise herausgerissen werden. Problematisch ist auch, dass das Gebäude nicht beheizt wird. Zentralheizung gibt es nicht, einzig einen Ofen zur Holzbefeuerung im Jugendraum. Toiletten fehlen ebenfalls: “Schon vor Jahren versprach die Stadt, sich schnell darum zu kümmern. Passiert ist nie etwas”, ärgert sich Schütz. Besuchern bleibt bislang nur der Gang über die Straße: Zum Stillen Örtchen ins Feuerwehrgerätehaus.

Klar ist dem Förderverein längst, dass es allein mit dem Kapital aus den Mitgliedsbeiträgen oder Spenden nicht getan ist: “Eigentümer ist die Stadt. Sie steht damit in der Pflicht”, sagt Irmgard Schütz. Pläne für den Ausbau gibt es bereits. Im Erdgeschoss soll das ehemalige Klassenzimmer abgeteilt und Toiletten eingebaut werden. Auch eine Küchenzeile ist vorgesehen. “Damit wir den fertigen Raum auch mal für Feiern nutzen können”, erläutert Martin Spratte. Zukunftsmusik ist ein Dorfmuseum sowie ein Schulungsraum für die Feuerwehr im Obergeschoss.

Die Arbeiten in der Schule selbst gleichen einem Rattenschwanz: Im Keller müsste der Lehmboden durch Estrich ersetzt, die beiden Kamine saniert, das Dach abgedichtet, der Glockenturm saniert, die Fenster erneuert, eine Heizung eingebaut werden. Eine Kostenkalkulation gibt es nicht. (zsr)

Weitere Artikel Informationen zum Förderverein bei Martin Spratte, Tel. 0 66 91/91 10 85.

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